LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Germany

Leben am Rhein

Ludwigshafen am Rhein hat viel zu bieten: Die junge Stadt ist eine von drei Großstädten in der Metropolregion Rhein-Neckar und wirtschaftliches Kraftzentrum in Rheinland-Pfalz.

Ludwigshafen ist eine Stadt mit hohem Freizeitwert: Zahlreiche Grünanlagen durchziehen das Stadtgebiet. Der Stadtpark und die Innenstadt mit ihren Geschäften, Cafés und Restaurants  liegen unmittelbar am Rhein und laden zum Spazierengehen und Bummeln ein.

Ludwigshafens Stärke  liegt in der Verbindung von moderner Urbanität mit gewachsenen Strukturen.

Attraktive Wohnquartiere bieten Raum für unterschiedliche Ansprüche und Lebensentwürfe: In Ludwigshafen wohnt man citynah direkt am Rhein, in eher dörflich strukturierten Stadtteilen, in familienfreundlichen Neubaugebieten oder in energetisch sanierten Altbauwohnungen.

Eine lebendige Kulturszene mit dem Theater im Pfalzbau, dem Wilhelm-Hack-Museum oder dem Festival des deutschen Films prägen das Leben in der Stadt ebenso wie engagierte und aktive Sportvereine. Spitzen- und Breitensportlerinnen und -sportler treten in und für Ludwigshafen an.

Ludwigshafen ist eine internationale Stadt. Weltunternehmen – vor allem der chemischen Industrie – haben hier ihren Sitz. Die Stadt ist wirtschaftliches Kraftzentrum und bedeutender Arbeitsplatz für eine ganze Region. Menschen aus über 140 Nationen haben in Ludwigshafen ihr Zuhause.

Stadtgeschichte

Der Raum des heutigen Ludwigshafen wurde vom Rhein geformt. Seine zahllosen Mäander schufen eine breite Aue, die fruchtbar, aber häufig überschwemmt, sumpfig und bis weit in die Neuzeit hin für Besiedlung ungeeignet war.

Eine typische Auenlandschaft im 19. Jahrhundert

Einige inselartige Erhebungen in der Aue und das “Hochufer” an ihrem Rand waren aber schon in frühgeschichtlicher Zeit die Heimstatt kleinerer Gruppen von Menschen. Nach Jahrtausende langer, offenbar kontinuierlicher Entwicklung wurde die Vorderpfalz wahrscheinlich im Zusammenhang mit den Kriegen um die römische Eroberung Galliens (ab 50 v.C.) entvölkert und verwüstet – ein Schicksal, das das strategisch wichtige Gebiet gegenüber der Neckarmündung im Laufe der Geschichte noch mehrmals erleiden sollte. Bei Rheingönheim gründeten die Römer ein Kastell zur Grenzsicherung, die Römerstraße von Mainz nach Straßburg durchzog den heutigen Stadtkreis.

Die Wirren der Völkerwanderung führten erneut zu Verwüstungen und Bevölkerungsaustausch. Die Ersterwähnungen der heutigen Stadtteile, die wohl fränkische Siedlungsgründungen des 6. Jahrhunderts sind, finden sich in verschiedenen klösterlichen Grundbesitzverzeichnissen, die meisten im berühmten “Lorscher Kodex”, in Urkunden der Jahre zwischen 760 und 830: “Otdincheim” (Edigheim), “Frisenheim” (Friesenheim), Hemingesheim” (Hemshof), “Agridesheim” (Oggersheim), “Ophowa” (Oppau), “Mudahen” (Maudach), “Mundinheim” (Mundenheim), “Geginheim” (Rheingönheim), “Ruochheim” (Ruchheim).

Oggersheim, lange Besitz der Grafen von Leiningen, wurde 1317 erstmals als “Stadt” erwähnt und erhielt nach seinem Übergang an die Kurpfalz diverse Privilegien von den Kurfürsten. Seine Entwicklung ebenso wie das Schicksal der ganzen heutigen Stadtregion wurde durch die Anlage der Festungen Frankenthal und Mannheim entscheidend  beeinflusst.  Die  militärischen Anlagen zogen während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) Truppen in das Land, die umliegenden Ortschaften wurden alle nahezu völlig entvölkert und verwüstet. Mitten im Krieg starb das Geschlecht der Hirschhorner aus, Mundenheim und Maudach fielen an den Bischof von Speyer, der das Luthertum in diesen Dörfern wieder durch den Katholizismus ersetzte. Einer kurzen Erholungsphase folgte eine weitere Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688 bis 1697).

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gelangte auch der “Ludwigshafener Süden” in den Besitz der Kurfürsten von der Pfalz und bildete mit dem übrigen späteren Stadtkreis die “Oberschultheißerei Oggersheim”. Lediglich Ruchheim war eine reichsunmittelbare kleine Adelsherrschaft und nicht Teil der Kurpfalz. Die Verlegung des kurpfälzischen Hofes nach Mannheim 1720 machte das spätere Stadtgebiet zum Umland einer besonders unter Kurfürst Carl Theodor (1742-77/99) glänzenden Residenz. In Oggersheim entstand ein großes Schloss der Kurfürstin, dem eine Wallfahrtskirche beigefügt war, wie überhaupt das jetzt katholische kurfürstliche Haus die Ansiedlung von Katholiken förderte. Auch viele Mitglieder des Hofadels errichteten sich Landsitze und Mustergüter im Bereich der “Oberschultheißerei”. Freilich führte das steile Bevölkerungswachstum während des 18. Jahrhunderts zum Anwachsen der besitzlosen Schichten, denen die Landwirtschaft und die “versteinerten” grundherrschaftlichen Besitzverhältnisse keine Perspektive mehr boten. Ihre Unzufriedenheit entlud sich in den Jahren vor den Französischen Revolution in Unruhen.

Der Bahnhof Ludwigshafens und seine Umgebung 1873

Die folgenden Jahrzehnte schufen die Voraussetzungen für das Entstehen der Stadt Ludwigshafen, die in der Tat ganz und gar Frucht der Moderne in politischer, technischer und industrieller Hinsicht ist.

Durch das Zerbrechen der Kurpfalz während der Revolutionskriege wurde das linke vom rechten Rheinufer getrennt, der Rhein wurde zur Westgrenze erst Frankreichs, nach 1816 der Bayerischen Pfalz. Heute scheidet er Rheinland-Pfalz von Baden-Württemberg. Ohne diese politische Grundtatsache wäre Mannheim nie von seinem linksrheinischen Vorwerk, der “Rheinschanze”, aus der einmal Ludwigshafen hervorging, abgeschnitten worden, der bayerische Staat hätte keinen Ehrgeiz entwickelt, ein “Trutz-Mannheim” zu gründen, es wäre höchstwahrscheinlich keine selbständige Kommune entstanden.

Sie wäre allerdings auch unmöglich geblieben ohne die technische Meisterleistung der seit 1817 begonnenen Rheinkorrektion durch Johann Gottfried Tulla. Durch die Beschleunigung der Fließgeschwindigkeit des Rheins sank der Grundwasserspiegel erheblich ab, und nur so war es überhaupt möglich, in der bisher sumpfigen, fieberverseuchten und von vielen früheren Mäandern des Rheins durchzogenen Tiefebene eine Stadt zu bauen. Die alten, zumeist schon auf die fränkische Landnahme zurückgehenden Dörfer und Städte im Raum des heutigen Ludwigshafen waren alle auf dem Hochufer des Rheins beziehungsweise auf einigermaßen sicheren Erhebungen im Sumpfgebiet entstanden. Freilich waren zusätzliche Anstrengungen nötig, um die neue Ansiedlung direkt am Rhein zu platzieren. Die ganze Innenstadt Ludwigshafens steht auf einer Art Plateau von aufgeschütteten Straßen, wobei die Innenhöfe oft noch auf dem alten Rheinniederungsniveau liegen, weshalb zahllose Häuser der Stadt “nach hinten” ein Stockwerk mehr haben. Eine der Hauptstraßen der Stadt, die Ludwigstraße, ist ein ehemaliger Rheindamm. So bewundernswert diese gesamte Entwicklung für das 19. Jahrhundert auch war, so hat sie  für das 20. eine Reihe von Problemen mit sich gebracht. Das Absinken des Grundwasserspiegels hat zur Austrocknung erhaltenswerter Feuchtgebiete geführt, und mit dem fühlbaren Wandel des Klimas in den letzten Jahrzehnten ist der in der tiefsten Rheinniederung gelegene Industrieraum Mannheim-Ludwigshafen zu einem der hochwassergefährdetsten Bereiche ganz Süddeutschlands geworden.

Haben Politik und Technik die Voraussetzungen für die Entstehung einer neuen Stadt geschaffen, so waren Handel und Industrie die Ursache für ihre Gründung. Ludwigshafen ist eben nicht eine alte Stadt, die groß wurde durch die Industrie, sondern es gab überhaupt keine Stadt und ohne Handel und Industrie wäre sie auch  nicht entstanden. Im Jahre 1820 war die “Rheinschanze”, die während der französischen Herrschaft in den Besitz verschiedener Privater gekommen war, an das Speyerer Handelshaus Scharpff (später Scharpff-Lichtenberger) übergegangen, das nun für 23 Jahre ein Exklusivrecht darauf hatte, am Ufer Güter zu verladen, vorzugsweise die Landesprodukte der Pfalz, Tabak und Wein. Die Anlegestelle war für das Handelshaus insofern von Interesse, als die anschließende Rheinschleife gegen Speyer hin ein so starkes Gefälle aufweist, daß sie für massive Rheinschiffe nur schwer befahrbar war. Bis zum Ersten Weltkrieg blieb deshalb die große Rheinschiffahrt auf die Strecke von der Mündung bis hinauf nach Mannheim-Ludwigshafen beschränkt. Dies war ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil für die Rheinschanze. Mehr und mehr wurde der Güterumschlagplatz ausgebaut und auch der bayerische Staat gewann ein gewisses Interesse. Ein Zollamt wurde errichtet, 1833 das Ganze zum Freihafen erklärt. Zu dieser Zeit hatte sich schon eine weitere günstige Veränderung ergeben. 1824 war bei einem der immer wieder vorkommenden Rheinhochwässer der Damm bei der Rheinschanze gebrochen – nach der Sage mit tätiger Beihilfe der Mannheimer, die auf diese Weise Schaden von ihrer Rheinseite abwenden wollten – und ein Kolk entstanden, der zum einzigen wintersicheren Hafen entlang der Rheingrenze der Bayerischen Pfalz ausgebaut werden konnte. In der Folge gelang es, einen großen Teil des Speditionsgeschäftes, das bisher – über die Staatsgrenze hinweg – im badischen Mannheim abgewickelt worden war, nach der Rheinschanze zu ziehen. Ein weiterer Standortvorteil ergab sich, als man in der 1840er Jahren eine Eisenbahnlinie durch die Pfalz plante. Deren Endpunkt wurde nicht der Regierungssitz, Speyer, sondern das neue kommerzielle Zentrum, die Rheinschanze, die mit dem neuen Transportmittel Verbindung zu den saarländischen Kohlengruben und weiter nach Paris bis zum Atlantik gewann.

Im Jahre 1843 ermöglichten Erbauseinandersetzungen im Hause Lichtenberger dem bayerischen Staat, die Initiative zu ergreifen. Schon geraume Zeit war es ihm ein Dorn im Auge gewesen, dass eine einzige Firma die Rheinschanze innehatte. Er erwarb den ganzen Platz und verkaufte ihn sofort wieder in kleineren Parzellen an verschiedene große Handelsgesellschaften weiter – mit Ausnahme des Hafens, der staatlich blieb. Im selben Jahr erlaubte König Ludwig I. der Ansiedlung, sich ihm zu Ehren “Ludwigshafen” nennen zu dürfen. Eine neue Gemeinde, ja eine Stadt sollte entstehen, und der König setzte alles daran, dass sie seinen ästhetischen Ansprüchen genügen sollte, weshalb er sich vorbehielt, jeden einzelnen Bauplan persönlich zu prüfen. Dies geschah auch einige Jahre, dann ließ Ludwig Musterpläne im zumeist spätklassizistischen Stil entwerfen, aus denen sich Bauwillige das ihnen Gemäße aussuchen konnten. Die spätere bauliche Entwicklung der Stadt war freilich nicht mehr von solchen Rücksichtnahmen bestimmt – mit betrüblichen Konsequenzen.

Im Revolutionsjahr 1849 wurde das preußisch besetzte Ludwigshafen vom republikanischen Mannheim aus in Brand geschossen, sicherlich nicht nur aus “ideologischen” Gründen, sondern auch, um den kommerziellen Rivalen vernichtend zu treffen. Doch falls solche Absichten bestanden hatten, so schlugen sie gründlich fehl, denn der bayerische Staat zahlte außerordentlich hohe Entschädigungssummen für die Zerstörungen, so dass der Ort binnen zweier Jahre wieder aufgebaut werden konnte – und sogar größer als vorher. Dennoch muss man sich diese Ansiedlung noch außerordentlich primitiv vorstellen, von Fremden wurde sie als “prächtige Einöde”  bezeichnet, “so jung, dass sie noch keinen Friedhof hat” und mit “anderthalb Dutzend palastartigen Gebäuden, denen nichts zu fehlen scheint als die Einwohnerschaft”, als “Stadt, die ein Pflastergeld erhebt, obwohl sie noch gar kein Straßenpflaster hat, und deren Marktplatz vor wenigen Jahren noch so von Wasserlöchern durchfurcht gewesen, dass man sprichwörtlich sagte, ein Pferd könne auf dem Markt ersaufen”.  Erst im Dezember 1852, neun Jahre nach der Namengebung, wurde Ludwigshafen eine selbständige Kommune. Schon von Anfang an nannte sich der Rat der kleinen neuen Gemeinde “Stadtrat”,  was ganz dem Charakter der Siedlung entsprach, die keinerlei dörfliche Züge aufwies, vielmehr inmitten einer ländlichen Umgebung auf der sprichwörtlichen grünen Wiese mit “palastartigen Gebäuden” emporwuchs. Das schnelle Wachstum Ludwigshafens machte es dann möglich, 1859 erfolgreich um die Verleihung der Stadtrechte beim König einzukommen. Schon drei Jahre vorher wurde die junge Ansiedlung, der doch noch so vieles fehlte, erstmals von einer Gas-Straßenbeleuchtung erhellt – deutliches Zeichen ihrer Modernität! Wegen der günstigen Verkehrslage hatte sich noch vor der Gemeindegründung die erste Zeitung in Ludwigshafen etabliert, und in den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Stadt zum Pressezentrum der Pfalz. Während der Weimarer Zeit erschienen nicht weniger als vier große Tageszeitungen, und es gab neben liberalen auch katholische, sozialdemokratische und kommunistische Blätter.

Hatte Ludwigshafen als Handelsplatz begonnen, und blieb auch der vornehmliche Charakter der Stadt in den ersten 20 Jahren ihrer Existenz der eines Handelsplatzes, so siedelte sich doch schon vor der Gemeindegründung, 1851, mit der Chemiefabrik Giulini das erste industrielle Unternehmen an. 1865 begann die BASF mit der Produktion in Ludwigshafen. Sie entwickelte sich schon bald zum größten industriellen Betrieb der Stadt und in der Folge zu einem weltweit operierenden Großunternehmen, das mit den Anilinfarben, der Indigo- und der Stickstoffsynthese ungeheure Erfolge erzielte. Schon 1892 gab es 16 chemische und 14 metallverarbeitende Betriebe in Ludwigshafen, wobei die ersteren in der Regel deutlich größer und leistungsfähiger waren. Ludwigshafen war zur “Stadt der Chemie” geworden.

Neben den günstigen Standortfaktoren war dies vor allem das Resultat des Bemühens der Stadtväter wie der bayerischen Regierung, die neue Stadtgründung zu einem Erfolg zu machen, indem man Gewerbe – und damit Menschen und Steuereinnahmen – an den Ort zog. Und am relativ leichtesten ließen sich natürlich solche Gewerbezweige zur Niederlassung bewegen, die man andernorts aus verschiedensten Gründen nicht haben wollte – eben zum Beispiel Chemiebetriebe. Arbeiter für die neuen Unternehmen ließen sich im Umland relativ leicht gewinnen. Die Pfalz war ein Gebiet der Realteilung, sie war dicht bevölkert, und sie war ländlich geprägt, es gab kaum andere Industriestandorte. Zudem waren die Jahre zwischen 1840 und 1850 von Missernten geprägt, so dass der Druck, alternative Beschäftigungen zu finden, umso schwerer auf Bauern und Tagelöhnern lastete. All dies half, Ludwigshafen zu einem Erfolg zu machen.

Der zeigte sich deutlich in Zahlen: Zwischen 1870 und 1900 verdoppelte sich in jedem Jahrzehnt die Einwohnerzahl der Stadt, 1914 lag sie bei 94.000, sechs Jahre später, verzögert durch den Ersten Weltkrieg, erreichte sie die Grenze von 100.000 – eine Entwicklung, die von den Zeitgenossen nicht ganz zu Unrecht als “amerikanisch” empfunden wurde. In der Tat war sie einzig für Süddeutschland, und neben Wilhelmshaven die einzige erfolgreiche Stadtgründung jener Dezennien im Deutschen Reich. Schon 1892/1899  wurden die beiden Muttergemeinden der Stadt, die Dörfer Friesenheim und Mundenheim, eingemeindet, 1938 entstand durch die Einbeziehung weiterer Randgemeinden “Groß-Ludwigshafen” mit 144.000 Einwohnern. 1850 gab es sechs “Fabriken”, 1914 117 mit 21.000 Arbeitern (davon rund 8.000 bei der BASF). Entsprechend entwickelten sich auch die städtischen Einkünfte: 1852 betrugen die ordentlichen Einnahmen Ludwigshafens 1.474 Mark, 1900 waren es 1,4 Millionen, 1913 4,1 Millionen und 1950 22,7 Millionen. Heute ist Ludwigshafen eine der Städte Deutschlands mit der höchsten Wertschöpfung, also mit der höchsten Wirtschaftskraft. Die Einkommenssteuererträge und die Kaufkraft pro Einwohner sind jedoch nur durchschnittlich. Diese Diskrepanz offenbart schon etwas von den grundsätzlichen Defekten, die der Entwicklung der Stadt trotz allen Erfolgs innenwohnten und innewohnen.

Die Park- und Grünanlagen Ludwigshafens sind das Ergebnis der letzten 100 Jahre Stadt- und Grünplanung.

Dem damaligen Verschönerungsverein ist es zu verdanken, dass bereits im Jahr 1900 mit der Anlage des Stadtparks begonnen wurde, der als erste öffentliche Grünfläche der ganzen Bevölkerung als Erholungsmöglichkeit zur Verfügung stand. 25 Jahre später folgte der Ebertpark.

Dieser kann heute als klassischer Stadtpark verstanden werden: eine architektonisch geprägte, differenziert gestaltete, repräsentative Gartenlandschaft in der Stadt. Zu diesem Parktyp zählen zudem der Friedenspark und die zahlreichen Stadtteilparks. Eine andere Funktion nehmen der Stadt- und der Wildpark ein. Beide Anlagen zeichnen sich durch große Naturnähe aus. Alte Baumbestände, wilde Wuchsformen und das Beobachten von Pflanzen und Tieren stehen im Vordergrund.

Der Langeweile keine Chance

Spazieren gehen, Tiere und Pflanzen beobachten, die Seele baumeln lassen, laufen, radeln oder eines der Angebote von über tausend Vereinen wahrnehmen, in Ludwigshafen gibt es vielfältige Möglichkeiten die Freizeit zu genießen.

Vom Fasnachtszug über Parkfest und Stadtfest bis hin zum Weihnachtsmarkt setzen darüber hinaus kostenfreie Großveranstaltungen im öffentlichen Raum über das ganze Jahr hinweg markante Glanzlichter im gesellschaftlichen Leben der Stadt. Beliebte Ausflugsziele sind der Grüne Süden, das Landschaftsschutzgebiet Maudacher Bruch mit über 30 Kilometer umfassenden ausgewiesenen Wanderwegen, der Ebertpark und der Stadtpark, von dem eine Promenade direkt den Rhein entlang bis zur Innenstadt führt. Dort laden zahlreiche Restaurants, Bistros und Eisdielen zur Einkehr, Kultureinrichtungen zum Besuch und die Rhein-Galerie und Einzelhandelsgeschäfte zum Einkaufsbummel ein.

Zum Schwimmen geht es ins Freibad am Willersinnweiher, in den Begütenweiher oder an die Große Blies. Hier finden die Kinder ebenso ihren Spaß wie auf insgesamt über 200 Spiel- und Bolzplätzen im ganzen Stadtgebiet. Alle Ausflugsziele lassen sich über ein insgesamt rund 150 Kilometer langes Radwegenetz gut und sicher anfahren. Die ausgeschilderte Route des Rhein-Radweges führt von Süd nach Nord am Rhein entlang. Die Grünroute verläuft von Rheingönheim durchs Maudacher Bruch über die Oggersheimer Weiher bis in den grünen Norden. Und wer die nähere Umgebung erkunden möchte, der ist in kurzer Zeit mit der Bahn oder dem Auto im Pfälzer- und im Odenwald oder besichtigt die Kaiserdome in Worms, Speyer und Mainz.

Vom Frankenthaler Kanal im Norden über das Willersinngebiet, den Ebert- und Stadtpark, das Maudacher Bruch bis hin zum Wildpark Rheingönheim und dem Rehbachtal ganz im Süden der Stadt – in Ludwigshafen gibt es über
1.000 Hektar Grünflächen und Parkanlagen mit Bäumen, von denen viele älter als 100 Jahre sind. Die zum Teil unter Schutz stehenden Gebiete sind Heimat vieler Tiere und seltener Pflanzen. Hinzu kommen zahlreiche kleinere Stadtteilparks, Kleingartenanlagen, der über 150 Jahre alte Hauptfriedhof und acht Stadteilfriedhöfe – allesamt Oasen der Ruhe.

Das Rathaus-Center Ludwigshafen soll für gewerbliche Mieter und  Privatkunden erhalten bleiben! - Online-Petition
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